Bauarbeiten in Curitiba aufgrund von Sicherheitsrisiken unterbrochen - WM 2018

03.10.2013 06:48

Die Bauarbeiten im Stadion von Curitiba ruhen derzeit. Grund sind Sicherheitsrisiken für die Bauarbeiter. Das zuständige Arbeitsgericht hat deshalb die Bauarbeiten stoppen lassen, da zu befürchten ist, dass die Bauarbeiter begraben oder überfahren werden könnten. Die Organisatoren der WM 2014 hinken dem Zeitplan ohnehin bereits hinterher.

Die zuständige Richterin Lorena Colnago begründete ihre Entscheidung damit, dass während den verschiedenen Bauphasen unzählige Verstöße begangen wurden. Die Arbeitsrichterin weiter: "Es besteht ein ernsthaftes Risiko, das Arbeiter begraben, überfahren oder in Kollisionen verwickelt werden". Ebenso seien Stürze aus großer Höhe und herabfallendes Konstruktionsmaterial zu befürchten.

Die Arena in Curitiba ist kein Neubau sondern soll für die WM 2014 in Brasilien modernisiert werden. Der Arbeitsstop bedeutet nun einen weiteren Rückschlag für die Bauherren. Bevor die Arbeiten fortgeführt werden können, müssen zunächst Inspektionen stattfinden und zudem die bemängelten Sicherheitsrisiken beseitigt werden. Erst im August wurde aufgrund des Zeitdrucks nach Besichtigung von FIFA Generalsekretär Jerome Valcke davon Abstand genommen, ein ausfahrbares Dach zu installieren. Die Baixada-Arena ist eine von zwölf WM-Stadien bei der WM 2014 in Brasilien.