Deutschland, England und Spanien lösen das WM-Ticket - WM 2018

07.10.2017 20:30
Für die Deutsche Nationalmannschaft war es in der Qualifikation der neunte Sieg im neunten Spiel: Damit ist der Titelverteidiger auch bei der WM in Russland 2018 vertreten. England schaffte es ebenfalls, sich für die WM-Endrunde zu qualifizieren. Neben Gastgeber Russland und Belgien haben damit vier Teams aus Europa vorzeitig das WM-Ticket gelöst.

Deutschland brauchte gegen Nordirland einen Punkt, um die Qualifikation als Gruppenerster zu beenden. Schon in der zweiten Spielminute traf Rudy zum 1:0 und stellte damit die Weichen auf Sieg. Deutschland kontrollierte das Spiel weitestgehend, hatte die defensiv- und kampfstarken Nordiren gut im Griff und gewann verdient und ohne Probleme. Damit ist Deutschland zum 19. Mal bei einer WM-Endrunde dabei - seit dem Gewinn des ersten WM-Titels 1954 war man bei jeder Weltmeisterschaft vertreten. Das abschließende Spiel gegen Aserbaidschan am kommenden Sonntag in Nürnberg hat nur noch statistischen Wert. Für Jogi Löw könnte die Partie aber auch als erstes Spiel in der Vorbereitung auf die WM 2018 angesehen werden; für manchen Spieler ist das die Chance, weiter unter Beweis zu stellen, auch in Russland dabei sein zu können.

Nordirland spielt das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen und braucht einen Sieg um sich aus eigener Kraft sicher für die Play Offs zu qualifizieren - die acht besten Gruppenzweiten aus neun Gruppen können diesen Umweg zur WM noch nehmen. Auch bei einer Niederlage hat Nordirland durchaus gute Chancen, in den Play Offs zu landen - rein rechnerisch wäre es aber noch denkbar als schlechtester Gruppenzweiter nicht in den Play Offs zu landen. Der zweite Gruppenplatz ist den Nordiren indes nicht mehr zu nehmen.

England ist nach neun Spielen ebenfalls sicher in Russland dabei: Hierzu reichten sieben Siege und zwei Unentschieden. Der Sieg am neunten Spieltag gelang in der Nachspielzeit mit dem 1:0 durch Kane. Für England war es der dritte Sieg in Folge in einem Qualifikationsspiel. Die Unentschieden gelangen Slowenien am dritten und Schottland am sechsten Spieltag. Nun liegt England mit 23 Punkten mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Gruppenzweiten Schottland uneinholbar vorne. Für England ist es die 15. Teilnahme an einer WM-Endrunde; zuletzt war man 1994 bei der WM in den USA nicht qualifiziert.

Auch Spanien konnte bereits die WM klar machen. Durch das 1:1 Italiens gegen Mazedonien und dem gleichzeitigen Sieg gegen Albanien (3:0) kann die Mannschaft von Trainer Julen Lopetegui nicht mehr von Platz 1 der Gruppe G verdrängt werden.

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