Deutschland gegen England: Nach der Qualifikation ist vor der WM - WM 2018

10.11.2017 20:00
England bekam es in der Qualifikation zur WM 2018 in Russland mit Teams wie der Slowakei, Schottland oder Slowenien zu tun. Deutschland musste sich gegen Mannschaften wie Nordirland, Tschechien oder Norwegen durchsetzen: Das sind allesamt ehrbare Mannschaften. Doch, wer bei der Weltmeisterschaft das Erreichen des Halbfinals anstrebt, wird sich auch mit stärkeren Teams auseinander setzen müssen.

Sowohl Deutschland als auch England absolvierten die Qualifikation zur WM souverän: Deutschland konnte alle zehn Spiele gewinnen; auch England blieb ohne Niederlage und brachte es auf acht Siege und zwei Unentschieden. Beide Mannschaften wurden damit ihrer Favoritenrolle in ihrer Qualifikationsgruppe gerecht. Und so ist nun folgerichtig, dass Deutschland und England unmittelbar nach der direkten Qualifikation für die WM 2018 gegeneinander antreten, um eine gute Standortbestimmung gut ein halbes Jahr vor der großen Endrunde in Russland zu erhalten.

Im Kader der deutschen Nationalmannschaft gibt es vor dem Spiel gegen England eine Überraschung und zwei hoffnungsvolle Rückkehrer: Dass Marcel Halstenberg von RB Leipzig zum ersten Mal in den Kader der Nationalelf berufen wird, mag überraschen. Letztlich spiegelt die Nominierung die guten Leistungen der Leipziger in der vergangenen und in der aktuellen Saison wieder. Auch die erneute Nominierung von Timo Werner aus den Reihen der Leipziger erscheint folgerichtig. Erfreulich ist, dass es Mario Götze und Ilkay Gündogan nach mehr als einem Jahr Abwesenheit in der Nationalelf nun wieder zurück in den Kader geschafft haben.

Und sonst? Da bleibt vieles beim Bewährten. Da Manuel Neuer noch immer verletzt ist, sind als Torhüter Leno, ter Stegen und Trapp nominiert. In der Abwehr sind neben Halstenberg noch Boateng, Ginter, Hummels, Kimmich, Plattenhardt, Rüder und Süle dabei. In der Offensiv-Abteilung ruhen die Hoffnungen auf Werner, Götze und Gündogan, sowie auf Brandt, Can, Draxler, Khedira, Kroos, Özil, Rudy, Sane, Stindl, Wagner und Younes: Ein Kader, der sich wirklich sehen lassen kann, mit Spielern u.a. von Bayern, Dortmund, Chelsea, Liverpool, ManCity, Arsenal, Paris St. Germain, ManU, Juventus Turin, Real Madrid, Ajax Amsterdam.

Die Partie am 10. November ist nur der erste Härtetest für die deutsche Nationalmannschaft im Vorfeld der WM 2018 in Russland. Am 14. November geht es gegen Frankreich; im März sind die Tests gegen Spanien und gegen Brasilien bereits in trockenen Tüchern.

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