Jogi Löw: "Muss harte Entscheidungen treffen" - WM 2018

05.05.2014 14:48

Es geht in die heiße Phase! Am Donnerstag wird Bundestrainer Joachim Löw seinen vorläufigen WM-Kader bekannt geben. Dieser wird wohl deutlich mehr Spieler umfassen, als letztlich am Zuckerhut dabei sein werden. Schließlich bestreitet die Nationalelf am 13. Mai in Hamburg den ersten Test im Vorfeld der WM gegen Polen. Verzichten muss Löw dabei auf die Akteure von Borussia Dortmund und vom FC Bayern, die bekanntermaßen am 17. Mai in Berlin beim Pokalfinale gefordert sind. Sami Khedira wird ebenfalls fehlen, da er mit Real Madrid im Champions League Finale steht. Bei den Italien- und England-Legionären muss man die Freigabe der Klubs abwarten.


So könnte die skurrile Situation entstehen, dass gegen Polen Spieler wie André Hahn oder Shkodran Mustafi zu ihrem Debüt kommen, obwohl sie womöglich für den finalen 23er-Kader keine Rolle spielen. Bis zum 2. Juni muss der Bundestrainer sein endgültiges Aufgebot für die WM 2014 bei der FIFA melden. „Ich werde harte Entscheidungen bei der Kadernominierung treffen müssen. Es wird bei dem ein oder anderen sicherlich eine Träne der Enttäuschung fließen. Aber das gehört zu meinem Job“, so Löw gegenüber „Sky“. Während Khedira den Sprung voraussichtlich noch schaffen wird, müssen Ilkay Gündogan und Holger Badstuber ihre Hoffnungen wohl verletzungsbedingt begraben. Auch Benedikt Höwedes, Mario Gomez, Miroslav Klose und Marcel Schmelzer hatten zuletzt immer wieder mit Blessuren zu kämpfen.


Während die DFB-Elf in der Abwehr und im Sturm eher spärlich besetzt ist, streiten sich im offensiven Mittelfeld (zu) viele Weltklassespieler um die Plätze. Mesut Özil, Thomas Müller, Marco Reus, Toni Kroos und Mario Götze gelten als sichere Kandidaten für die WM in Brasilien. Eng könnte es hingegen für Lukas Podolski, André Schürrle, Julian Draxler und Sidney Sam werden. Bereits am Donnerstag gibt es erste Hinweise, welche Ideen und Überraschungen Joachim Löw im Kopf hat.

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