Nach dem Pokalfinale: Neue Sorgen beim DFB - WM 2018

19.05.2014 18:10

Bundestrainer Joachim Löw sagte vor dem Finale: „Ich hoffe, es geht voll zur Sache und keiner zieht zurück.“ Hätte er das mal nicht so laut gesagt. Bastian Schweinsteiger konnte erst gar nicht auflaufen, für Philipp Lahm war das Spiel nach einer halben Stunde beendet, Marco Reus bekam einen üblen Tritt von Jérôme Boateng ab und Manuel Neuer fiel unglücklich auf die Schulter. Alles zum Glück keine Blessuren, die die WM gefährden. Lahm selbst sprach von einem lädierten Sprunggelenk, Schweinsteigers entzündetes Knie wird das Training wohl spätestens Ende der Woche wieder zulassen. Die nominierten Dortmunder, Bayern und auch die im F.A.-Cup siegreichen Arsenal-Legionäre werden demnach wie geplant mit ins Trainingslager nach Südtirol reisen. Sami Khedira stößt nach dem Champions League-Finale am Samstag dazu, André Schürrle schiebt bereits Extra-Schichten, um schon topfit ins Passeiertal zu kommen.

Positive Signale gibt es derweil vom 35-jährigen Routinier Miroslav Klose. Der Lazio-Stürmer: "Ich bin zwar nicht in absoluter Top-Form, um morgen eine WM spielen zu können. Aber es gibt keinen Grund zur Beunruhigung", sagte er gegenüber der Welt am Sonntag. "Ich brauche die zehn Tage Vorbereitung sowie die zwei Testspiele, um in den Rhythmus zu kommen. Dann bin ich 100 Prozent fit und voll da." Man darf gespannt sein, wie der als Musterprofi geltende Klose die klimatischen Bedingungen in Brasilien wegstecken kann. Nach der Nicht-Nominierung von Mario Gomez plant Löw im Angriff fest mit dem dienstältesten Nationalspieler.