Reus erleidet Teilriss des Syndesmosebandes - WM ade - WM 2018

Reus erleidet Teilriss des Syndesmosebandes - WM ade - WM 2018

07.06.2014 09:37:44

Nach dem über weite Strecken überzeugenden Auftritt der deutschen Mannschaft gegen Armenien haben sich die Befürchtungen um die Verletzung von Marco Reus bestätigt. Die Kernspintomographie in der Mainzer Uniklinik brachte einen Teilriss des vorderen Syndesmosebandes oberhalb des linken Sprunggelenks zu Tage.

Damit wird eine WM-Teilnahme des bis in WM-Form spielenden Dortmunder Offensivmanns unwahrscheinlich. Reus muss zwar nicht operiert werden, dennoch sind bei solchen Verletzungen mindestens 4 Wochen Pause notwendig. Auch bei Bayern Münchens Thiago führte ein Riss zum WM Aus. Im Gegensatz zu Reus war bei ihm das Band komplett gerissen und musste deshalb operiert werden. 

 

Der vermeintliche Ausfall von Marco Reus wirft nun die Frage auf, wer ihn ersetzen kann. Die gute Nachricht vorweg: Der deutsche Kader ist mit vielen guten Offensivakteuren bestückt. Dennoch war Reus bisher mit der Einzige, der sich bereits in WM-Form präsentierte. Nach seinem Ausfall zeigte sich aber auch, dass das deutsche Offensivspiel ebenso durch die eingewechselten Götze, Özil und Podolski nicht an Durchschlagskraft verlor. Nun war Armenien nicht der wirkliche Härtetest, wie es Portugal bei der WM 2014 sein wird. Was Podolski anbelangt tauchte dieser ja bereits desöfteren gegen namhafte Gegner ab und vermochte nur gegen die vermeintlich kleineren Fußballnationen zu glänzen. Insgesamt kann die DFB-Elf aber mit ihrem letzten Auftritt zufrieden sein.

 

Genauere Informationen über das mögliche WM-Aus werden im Laufe des Tages erwartet. Bundestrainer Joachim Löw kann sich aber Zeit lassen. Bis 24 Stunden vor Beginn des WM Turniers kann er noch einen Spieler nachnomieren. Dieser muss zudem auch nicht aus dem vorläufigen 30-Mann-Kader stammen.



Update: Seit 11:20 Uhr ist klar: Marco Reus fährt nicht mit zur WM - muss 6-7 Wochen pausieren