Spielorte für die WM-Quali der DFB-Elf festgelegt - WM 2018

09.12.2016 10:00
Erst in den letzten Tagen wurden die Spielorte für die nächsten Heimspiele der deutschen Mannschaft in der WM-Qualifikation durch den DFB festgelegt. Damit lässt sich der DFB immer gerne ein wenig Zeit, nun stehen die Stadien aber fest, in denen die Mannschaft um Manuel Neuer, Toni Kroos und auch wieder Mario Gomez ihren Weg zur WM 2018 in Russland machen möchte. Für viele Fans in der Nähe der betreffenden Stadien eine gute Nachricht, dass sie die deutsche Nationalmannschaft demnächst mal aus nächster Nähe mit eigenen Augen verfolgen können - wenn auch zu teils horrenden Preisen. Wo wird nun konkret gespielt im Kalenderjahr 2017? Die Antwort auf diese Frage sowie alles weitere Wissenswerte zu den Austragungsorten der kommenden Heimspiele in den nächsten Absätzen.

Nürnberg, Stuttgart und Kaiserslautern sind die glücklichen Städte

Bis zum Ende des Jahres 2016 hat der DFB gewartet, ehe er seine Heimländerspiele im Jahr 2017 an die diversen Bewerber verteilte. Und das sind im Prinzip immer alle Städte mit länderspieltauglichen Stadien in Deutschland. Schließlich bedeutet so ein Länderspiel in der eigenen Stadt nicht nur einiges an Einnahmen durch Tourismus - es ist immer auch Werbung für die jeweilige Ausrichterstadt, sofern nicht irgendetwas deutlich schief geht, was in den seltensten Fällen so geschieht. Einzig dass der "Klassiker" im März 2017 gegen England im größten Stadion in Deutschland stattfinden wird, in Dortmund, stand bereits fest. Nun gibt es also auch für die weiteren Termine jeweils eine Heimstätte.

Gegen San Marino folgt erst am 10. Juni 2017 das zweite Heimspiel der deutschen Mannschaft. Dieses wird in Nürnberg ausgetragen werden. Weiter geht es mit dem Confed-Cup in Russland. Das nächste Heimspiel, wieder in der WM-Qualifikation, findet dann in Stuttgart statt. Gegner wird dort am 1. September 2017 Norwegen sein, das man auswärts schon mit 3:0 schlug. Last not least kommt es am 8. Oktober zum Heimspiel gegen Aserbaidschan. Dieses findet in Kaiserslautern statt, wenn aber die Qualifikation für die WM 2018 nach aller Voraussicht schon in trockenen Tüchern sein sollte.

Drei Mal im süden der Republik

Drei doch recht große Stadien hat sich der DFB diesmal ausgesucht, die aber alle in der südlichen Hälfte der Republik liegen. Nürnberg hat dabei wohl das undankbarste "Los" erwischt, sollte die Partie gegen San Marino doch nicht viel mehr als ein besseres Training werden. Dass man auch an die inzwischen in der zweiten Liga spielenden Pfälzer in Kaiserslautern denkt, hat nicht zuletzt damit zu tun, dass Kaiserslautern auch bei der WM 2006 Austragungsort war. Demgemäß verfügt man dort über ein absolut länderspieltaugliches Stadion. Positiv für alle drei Austragungsorte: Sie werden relativ sicher einen Heimsieg der deutschen Mannschaft erleben. Gleichzeitig aber auch ein Malus, denn an Spannung fehlt es in allen drei Partien, wenn auch Norwegen hier eine andere Hausnummer darstellt als San Marino oder Aserbaidschan. Ziemlich wahrscheinlich wird man in allen drei Städten auf dem Weg zur WM 2018 in Russland nicht stolpern.

Das letzte Heim-Länderspiel in jenem Jahr ist dann wieder nur ein Test, der in Köln stattfinden soll.