Weite Teile Brasiliens waren am Freitag Abend für etwa 4 Stunden von der Stromversorgung abgeschnitten. Bereits einen Tag zuvor hatte es Probleme gegeben. Die Stromausfälle waren die schlimmsten seit zehn Jahren von denen mehr als 53 Millionen Brasilianer betroffen waren. Bereits einen Tag zuvor hatte es Probleme gegeben. Die Regierung sorgt sich deshalb um den planmäßigen Ablauf der Fussball-WM 2014.
Es war bereits der vierte Stromausfall innerhalb von zwei Monaten. Anfang Oktober musste bereits das Fußball-Länderspiel zwischen Argentinien und Brasilien wegen derartiger Probleme abgesagt werden. Problem sind die Stromnetze für deren Ausbau sich nicht genügen Investoren finden lassen. Aufgrund der Fussball WM 2014 und den Olympischen Spielen 2016 wird die brasilianische Infrastruktur generallüberholt.
Die Regierung unternimmt mit Nachdruck Anstrengungen, den brasilianischen Energiemarkt wettbewerbsfähiger zu machen. Maßnahmen sind u. a. durch Gesetzänderungen Energieunternehmen dazu zu zwingen die Preise drastisch zu senken. Aufgrund dieser Gesetzesänderungen werden jedoch gleichzeitig neue Investitionen in den Energiesektor abgeschnürt. Die Regierung hat nun widerrum reagiert und die Grenze zur Kreditaufnahme für Energieunternehmen in Städten, welche die Spiele der Fussball-Weltmeisterschaft ausrichten, gesenkt.
Bleibt zu hoffen, dass während der WM 2014 derartige Vorkommnisse nicht mehr auftreten.