Argentinien im Team Porträt - Gruppe F - Die 32 WM Teilnehmer - WM 2018

Argentinien im Team Porträt Gruppe F

26.03.2014 20:36
Argentinien nimmt bei der WM 2014 zum insgesamt 16. Mal an einer WM teil. Die Bilanz bei WM Endrunden kann sich durchaus sehen lassen. Zwei Weltmeistertitel (1978,1986) und zwei weitere Finalteilnahmen kann die Albiceleste bisher auf ihrem Konto verbuchen. Bei fünf Weltmeisterschaften kam man bis ins Viertelfinale, bei zwei Endrunden war für Argentinien bereits im Achtelfinale Schluss. 2002 in Japan / Südkorea sowie 1958 und 1962 musste Argentinien bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika gab es zuletzt zwei Viertelfinal-Pleiten gegen die DFB-Elf. Unvergessen die Auftritte von Diego Maradonna bei der WM 1986 und 1990. Weniger dagegen jene als Teamchef der Gauchos. Für ihn war das bittere 0:4 im Viertelfinale bei der WM 2010 gegen Deutschland das letzte Spiel in einer eher unglücklichen Amtzeit. Der jetzige Trainer Alejandro Sabella genießt im Gegensatz zu seinen Vorgänger großes Vertrauen in seiner Heimat. Seit 2011 betreut er die Argentinier. 
 
Die Südamerika-Qualifikation meisterte Argentinien problemlos. Neun Siege aus 16 Spielen, hinzu kommen fünf Remis und lediglich zwei Niederlagen. Mit 32 Punkten sicherten sich die Argenitinier den 1. Platz in der Südamerika Qualifikation vor Kolumbien mit 30 Punkten. Superstar Lionel Messi steuerte stolze 14 Tore bei. Unter Trainer Sabella blüht der Ausnahmekicker nun auch in der Nationalelf auf. Unter Maradona und Sergio Baptista hatte Messi noch nicht an seine Leistungen beim FC Barcelona anknüpfen können. Der jetzige Coach scheint das richtige Händchen für den schüchternen Star zu haben. Er beförderte ihn zudem zum Kapitän der Albiceleste. Neben Messi sind es drei weitere Spieler, die für Argentinien in der Offensive als magisches Quartett auflaufen. Angel Di Maria, Sergio Agüero und Gonzalo Higuian waren für 27 der 35 Tore in der Qualifikation verantwortlich. Stürmerstar Carlos Tevez hat hinter diesen vieren oft das Nachsehen. In der Defensive hat Argentinien jedoch ernsthafte Schwierigkeiten. Der Defensivverbund leistet sich oftmals einfache Fehler. Im Tor steht Sergio Romero, aktuell nur Ersatz beim französichen Erstligisten AS Monaco.  
 
Argentinien ist zurück in der Weltspitze angelangt. Der dritte Platz in der Weltrangliste hinter Deutschland und Spanien belegt dies eindrucksvoll. Für eine erfolgreiche WM der Argentinier spricht die relativ einfache Gruppe F. Als Todesgruppe ist diese mit WM Neuling Bosnien-Herzegowina, Iran und Nigeria nicht zu bezeichnen. Die Argentinier schielen nicht zu Unrecht bereits auf die Ko-Runde. Die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche WM sind gegeben. 
 
Argentinien trifft in Gruppe F im Auftaktmatch auf WM-Neuling Bosnien-Herzegowina (15.06, 00:00 Uhr). Es folgen die Spiele gegen den Iran (21.06.2014) und gegen Nigeria (25.06, 18:00).

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