Kamerun und Südafrika dürfen auf WM-Teilnahme hoffen - WM 2018

Kamerun und Südafrika dürfen auf WMTeilnahme hoffen

28.06.2013 09:06

Kamerun und Südafrika können in Sachen WM-Qualifikation für das 2014 in Brasilien stattfindende Turnier nachträglich auf Punkte hoffen. Grund dafür sind Disziplinarverfahren, die der Weltverband FIFA gegen drei afrikanische Verbände eingeleitet hat. So wird Togo, Äthiopien und Äquatorial-Guinea vorgeworfen, jeweils einen nicht spielberechtigten Spieler in den Qualifikations-Spielen auf dem Platz gehabt zu haben.

Bestätigt sich dieser Vorwurf und werden die drei Verbände verurteilt, können vor allem Südafrika und Kamerun nachträglich auf Punkte hoffen. Kamerun könnte so – durch eine nachträgliche Umwertung der Niederlage gegen Togo (0:2) – sogar noch Tabellenführer in Gruppe 1 werden. Lybien wäre demnach auf den zweiten Rang abgerutscht. Äthipoien hingegen könnte die Punkte aus der Partie gegen Botswana verlieren. Dies wiederum würde Südafrika in die Karten spielen, die so direkt hinter Tabellenführer Äthiopien rangieren würden und im letzten Spieltag dann für die Entscheidung sorgen könnten

Äquatorial-Guinea soll im Spiel gegen Kap Verden einen unberechtigten Spieler eingesetzt haben. Das Spiel wurde 4:3 gewonnen. Auch Kap Verden könnte so bis auf zwei Punkte an Tabellenführer Tunesien aufschließen.

In der afrikanischen WM-Qualifikation ziehen lediglich die Erstplatzieren direkt in die nächste Runde ein. Aus diesen zehn Teams werden dann im Herbst die fünf afrikanischen WM-Teilnehmer ausgespielt. Hierbei wird jeweils ein Hin- sowie Rückspiel ausgetragen.

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