Die brasilianische Fußballlegende Romario ärgerte sich dieser Tage öffentlich über die Fifa, nachdem diese Ihre Essensregeln für die WM 2014 in Brasilien geändert hatte. Was war passiert?
Verkauf von Essen in den Stadien
Eine erste Entscheidung der Fifa zum Verkauf von Essen in den Stadien legte fest, dass jeglicher Verkauf in den 12 offiziellen WM Stadien durch von der Fifa lizenzierte Unternehmen erfolgen müsse. Am letzten Freitag jedoch veröffentlichte die Fifa ein Statement, in welchem ausdrücklich die Rede davon ist, mit dem lokalen Organisationskomittee über den inoffziellen Verkauf von acaraja (ein brasilianisches Bohnengericht) innerhalb des Großereignisses zu verhandeln.
„Es wird höchste Zeit“, so ist es auf einem von Romarios Twitteraccount zu lesen. Damit zeigt sich der Weltmeister von 1994 empört über die Sprunghaftgikeit des Weltverband es. Zugleich erinnert er die Fifa an die Gepflogenheiten vor Ort: „Die Fifa muss verstehen, dass Brasilien eine Nation ist. Die Fifa hingegen ist nur eine Organisation und sollte daher die brasilianischen Gesetze und Bräuche respektieren.