WM in Katar: DFB setzt gemeinsam mit dem DGB die FIFA weiter unter Druck

WM in Katar: DFB setzt gemeinsam mit dem DGB die FIFA weiter unter Druck

01.11.2013 09:31 Die FIFA

Der Deutsche Fussball-Bund (DFB) und der deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verschärfen den Ton im Protest gegen das WM Gastgeberland und dessen Arbeitspolitik beim Bau der Stadien.

Der deutsche Gewerkschaftsbund und der DFB verschärfen den Druck auf die FIFA  gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen im Gastgeberland der WM 2022 in Katar vorzugehen. Am Freitag werde ein Schreiben an Gewerkschaftsverbände in Ländern mit einem Sitz im FIFA-Exectuivkomitee gehen. Der Inhalt des Schreibens: Katar muss handeln oder die FIFA muss dem Wüstenstaat die WM 2022 entziehen.

Michael Sommer, Bundesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, sagte der süddeutschen Zeitung:
"Es wird weiterhin gequält und gestorben, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und ich haben nun verabredet, dass jeder seine Leute mobilisiert. Wir haben uns maximal sechs Wochen gegeben. Dann sichten wir die Ergebnisse unser Aktion und gehen auf die FIFA los".Niersbach werde nun die 25 Mitglieder im FIFA-Executivkomitee direkt anschreiben, mit dem Ziel, dass die FIFA auf Katar einwirke.

Berichte über Todesfälle und unmenschliche Bedingungen waren im September an die Öffentlichkeit gelangt und hatten Entsetzen ausgelöst. Eine Prognose von Sahara Burrow, amtierende IGB-Generalsekretärin, hatte auf dem Weg zur WM 2022 4000 Tote prophezeit. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) wirbt zudem auf der Internetseite rerunthevote.org um Befürworter und Unterstützer für eine Neuausschreibung der WM. FIFA-Chef Sepp Blatter reagierte bislang gelassen und sieht keinerlei Verantwortung auf Seiten der FIFA.
 

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