Ultime notizie CM 2026 - USA, Canada & Messico

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14.05.2026 08:55 Squadre & Giocatori

Als Marokko bei der WM 2022 in Katar als erste afrikanische und arabische Nation überhaupt das Halbfinale einer Weltmeisterschaft erreichte, war das mehr als eine Sensation – es war der Beginn einer Ära. Vier Jahre später steht die "Goldene Generation" um Kapitän Achraf Hakimi vor der nächsten großen Bewährungsprobe: Bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wollen die "Atlas-Löwen" beweisen, dass ihr Märchen von Doha kein Zufall war, sondern der Auftakt zu einer dauerhaften Position in der Weltspitze. Im Zentrum dieser Mannschaft steht Achraf Hakimi, der Rechtsverteidiger von Paris Saint-Germain. Mit seinen 27 Jahren hat der gebürtige Madrilene die ideale fußballerische Reife erreicht. Hakimi ist nicht nur einer der besten Außenverteidiger der Welt, sondern auch das emotionale Aushängeschild einer Generation, die marokkanischen Fußball für immer verändert hat. Sein Tor gegen Spanien im Achtelfinale 2022 – jener freche Panenka-Elfmeter – wurde zum Symbol dieser neuen Selbstverständlichkeit.

Spielplan: Marokko

Dom, 14.06.2026Hard Rock Stadium 
BRAMAR
 - : -
Sab, 20.06.2026Hard Rock Stadium 
SCTMAR
 - : -
Gio, 25.06.2026MetLife Stadium 
MARHAI
 - : -
Doch Hakimi ist längst nicht allein. Mit Hakim Ziyech, der nach seinen Stationen in der Premier League neue Wege geht, Sofyan Amrabat als Stabilisator im Mittelfeld und Youssef En-Nesyri als torgefährlichem Mittelstürmer verfügt Trainer Walid Regragui weiterhin über ein erfahrenes Gerüst. Hinzu kommen aufstrebende Talente wie Bilal El Khannouss vom VfB Stuttgart und Eliesse Ben Seghir, die der Mannschaft frische Impulse verleihen sollen. Im Tor steht mit Yassine Bounou weiterhin einer der charismatischsten Schlussmänner des Weltfußballs, dessen Paraden im Elfmeterschießen gegen Spanien 2022 ebenfalls in die Fußballgeschichte eingingen. Walid Regragui, der die Mannschaft kurz vor der WM 2022 übernommen und zum historischen Halbfinaleinzug geführt hatte, legte im März 2026 nach dem Africa Cup of Nations sein Amt nieder. Sein Erbe wird nun von Mohamed Ouahbi weitergeführt, der die Aufgabe hat, die ‚Atlas-Löwen‘ durch das Turnier in Nordamerika zu steuern. Die taktische Grundausrichtung – eine kompakte Defensive mit blitzschnellen Umschaltmomenten – bleibt dabei das Fundament der Mannschaft. Dennoch haben die Marokkaner in den letzten Jahren bewiesen, dass sie auch dominanter agieren können, wenn es die Spielsituation erfordert. Besonders der Africa Cup of Nations 2025 und die Qualifikationsspiele dienten als wichtige Reifeprozesse, in denen Ouahbi vor allem die Integration junger Top-Talente vorangetrieben hat, um das erfahrene Gerüst der Mannschaft punktuell zu verstärken. Ein nicht zu unterschätzender Faktor wird die Unterstützung der Fans sein. Bereits in Katar verwandelten zehntausende marokkanische Anhänger jedes Stadion in einen Heimspiel-Hexenkessel. In Nordamerika, wo die marokkanische Diaspora ebenfalls groß ist – insbesondere in Kanada und den USA –, dürfte sich dieses Phänomen wiederholen. Die emotionale Komponente, gepaart mit der mittlerweile selbstbewussten Spielanlage, macht Marokko zu einem unangenehmen Gegner für jeden Favoriten. Die Ziele sind klar formuliert, auch wenn sie offiziell zurückhaltend kommuniziert werden: Das Halbfinale 2022 soll nicht das Ende, sondern das Sprungbrett sein. Intern träumt man bereits vom Finale – und warum auch nicht? Die Mischung aus erfahrenen Stars in der Blüte ihres Schaffens, hungrigen jungen Spielern und einem Trainer, der die Mannschaft auswendig kennt, bietet beste Voraussetzungen. Für den afrikanischen Fußball insgesamt ist Marokkos Weg von immenser Bedeutung. Sollte die Mannschaft erneut weit kommen, würde das den Kontinent endgültig als ernstzunehmende Größe im Weltfußball etablieren. Die Atlas-Löwen haben 2022 bewiesen, dass sie schreiben können, was lange undenkbar schien. 2026 wollen sie das nächste Kapitel hinzufügen – und vielleicht das schönste von allen.

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