Brasilien benötigt Unterstützung bei Dopingkontrollen - WM 2018

Brasilien benötigt Unterstützung bei Dopingkontrollen WM 2018

21.09.2013 07:07

Das Gastgeberland der Fussball WM 2014 Brasilien hat offenbar Probleme, notwendige Dopingkontrollen während der WM durchzuführen. Hintergrund ist der Verlust der Akkreditierung für das Labor in Rio de Janeiro, welche von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) im August ausgesprochen wurde.

Die WADA begründete diesen Schritt durch "wiederholte Fehler", die von diesem Labor gemacht wurden. Die notwendigen Umbaumaßnahmen und Umstrukturierungen werden das Labor erst 2015 einsatzfähig machen. Die Umbaumaßnahmen seien zwar voraussichtlich im Mai 2014 abgeschlossen, Einrichtung und Mitarbeiter seien bis zum Turnier dann allerdings noch nicht einsatzfähig. Das Labor wird damit erst ein Jahr vor den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro einsatzfähig sein.


Der Chef der brasililanischen Anti-Doping-Agentur Marco Aurelio Klein sieht daher keinen andere Lösung als ausländische Doping-Labors mit den Blut- und Urinkontrollen zu beauftragen. Das Anti-Doping-Labor aus Lausanne könnte mit der Aufsicht der Blutkontrollen beauftragt werden. Weitere Labors in Europa und den USA könnten die Urinkontrollen übernehmen. Die Pläne von Aurelio Klein müssen allerdings erst noch abschließend von FIFA und WADA abgesegnet werden. Insgesamt erwarten Klein etwa während des einmonatigen Turniers 900 Dopingtest.

 

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