Die 32 WM Teilnehmer in der Übersicht - Gruppe H Algerien - WM 2018

Die 32 WM Teilnehmer in der Übersicht Gruppe H Algerien

13.02.2014 20:47
Die algerische Nationalmannschaft, auch Les Fennes (die Wüstenfüchse), konnten sich bisher dreimal für die WM Endrunde qualifizieren (1982, 1986, 2010). Bei der WM 2014 werden Sie nun also zum vierten Mal teilnehmen. In der FIFA Weltrangliste belegt Algerien aktuell den 26. Platz. Alle bisherigen WM Teilnahmen Algeriens endeten bisher in der Vorrunde, sogar als man 1982 in Spanien überraschend das Auftaktmatch gegen Deutschland mit 2:1 gewann. In der Gruppe mit Österreich, Deutschland und Chile war trotzdem vorzeitig Schluss, allerdings auch weil das letzte Vorrundenspiel Deutschland gegen Österreich beim Stande von 1:0 für Deutschland ohne ernsthafte Angriffsbemühungen beider Mannschaften zu Ende gebracht wurde. Dieses Spiel ging unter dem Namen 'Nichtangriffspakt von Gijón' in die Fußballgeschichtsbücher ein. 

So lief die WM Qualifikation

Die Qualifikation zur WM 2014 wurde mit Ausnahme des Playoffspiels relativ klar gemeistert. In Gruppe H der WM Qualifikation in Afrika konnte man sich mit 15 von möglichen 18 Punkten als Gruppensieger für die Playoffs qualifizieren. In den Playoffs musste man sich dann gegen Burkina Faso durchsetzen. Bereits sechs Stunden vor Spielbeginn waren 50.000 Zuschauer ins Mustapha-Tchaker-Stadion in Blida gekommen. Nach dem 2:3 im Hinspiel in Burkina Faso reichte den Algeriern zu Hause ein 1:0, um das WM Ticket zu lösen. Als fünfte und damit auch letzte Mannschaft aus Afrika wurde die WM klargemacht. Die Feierlichkeiten nach der geglückten WM kosteten jedoch vier Verkehrsteilnehmern das Leben, als es zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen war. Kurioserweise legte Burkina Faso nach dem Match Einspruch gegen die Wertung des Rückspiels ein, da der Siegtorschütze Madjid Bougherra angeblich wegen einer gelben Karte für dieses Spiel gesperrt gewesen sei. Die FIFA hatte diesen Protest mittlerweile aber zurückgewiesen.  

Kader

Von den 26 im Kader Algeriens befindlichen Spielern spielen neun in der Ligue Professionnelle 1 (1. algerischen Liga), fünf in der Serie A (Italien), vier in der Ligue 1 (Frankreich) und drei in der Primera Division (Spanien). Der Rest verteilt sich auf Kroatien, Portugal sowie zweite Ligen. Internationales Niveau haben daher die wenigsten Spieler. Zu den Top-Spielern Algeriens gehört unter anderem  Sofiane Feghouli (24). Der beidfüßige Rechtsaußen vom FC Valencia hat in der laufenden Primera Division fünf Vorlagen und drei Tore auf seinem Konto. In der Nationalmannschaft konnte er in 17 Spielen bisher stolze fünf mal treffen. Zu den Top-Talenten des Teams gehören Saphir Taider (21) von Inter Mailand sowie Ishak Belfoldil (22) vom AS Livorno. Die hängende Spitze Belfodil aktuell von Inter Mailand an Livorno ausgeliehen konnte sich in Mailand jedoch noch nicht durchsetzen. Bei Saphir Taider sieht es was die Einsätze anbelangt schon wesentlich besser aus. Der zentrale Mittelfeldspieler ist seit fünf Monaten in Mailand unter Vertrag. Von 20 Spielen in der Serie spielte er zwölf von Anfang an und in acht Partien kam er als Joker in die Partie.
Algerien besitzt in Gruppe H lediglich eine Aussenseiterrolle. Für das Erreichen des Achtelfinals ist die Truppe um Trainer Vahid Halilhodžić noch zu unerfahren und in der Breite nicht gut genug aufgestellt. Für Algerien spricht, dass einige Spieler ihr Geld bereits in Europa verdienen und so eine gewisse Klasse aufzuweisen haben.

Trainer: Vahid Halilhodzic
 
Tor: Azzedine Doukha, Rais M’Bolhi, Cedric Si Mohamed, Mohamed Zemamouche

Abwehr: Essaid Belkalem, Madjid Bougherra, Ismael Bouzid, Liassine Cadamuro, Faouzi Ghoulam, Rafik Halliche, Fethi Harek, Aissa Mandi, Carl Medjani, Belkacem Remache, Ali Rial, Mohamed Ziti
 
Mittelfeld: Laurent Agouazi, Ryad Boudebouz, Yacine Brahimi, Hocine El Orfi, Sofiane Feghouli, Kamel Ghilas, Adlene Guedioura, Abderahmane Hachoud, Foued Kadir, Amir Karaoui, Nacereddine Khoualed, Hamza Koudri, Medhi Lacen, Khaled Lemmouchia, Djamel Mesbah, Mehdi Mostefa, Saphir Taider, Saad Tedjar, Hassan Yebda
 
Angriff: Mohamed Aoudia, Ishak Belfodil, Mokhtar Benmoussa, Hameur Bouazza, Abdelmoumen Djabou, Rafik Djebbour, Nabil Ghilas, Islam Slimani, El Arbi Soudani