Fifa testet Torlinientechnik - WM 2018

Fifa testet Torlinientechnik WM 2018

30.01.2013 18:01

Die Fifa ließ am gestrigen Dienstag in der Düsseldorfer Arena die Torlinientechnologie von der Schweizer Firma Empa überprüfen. Vier Ingenieure machten sich daran sowohl Goal-Ref (Chip im Ball) als auch Hawk-Eye (Tor-Kamera) auf Herz und Nieren zu überprüfen.

Zunächst schoss eine Ballmaschine auf einen mobilen Holz-Torwart, während zwei Kameras aufzeichneten, wo der Ball gestoppt wurde. Danach wurde ein mit Chip ausgestatter Ball per Hand Stück für Stück über die Torlinie gerollt. Kurios, um Stadion-Bedingungen nachzubilden, warfen die Ingenieure Klopapierrollen ins Tor , starteten Rauchmaschinen und ließen Blitzlichter während des gesamten Tests laufen.

Die Fifa bestätigte, dass die beiden Technologien auf Leistung und Zuverlässigkeit hin überprüft werden. Die Entscheidung der Fifa für eine der beiden Technologien fällt schlussendlich auf einem Kongress der IFAB (International Football Association Board) vom 1. - 3. März in Edinburgh. Zuvor hatte die Fifa Verträge mit den Anbietern unterzeichnet