Beim Confed Cup in Brasilien setzte die FIFA erstmals auf die Torlinien-Technik GoalControl. Nun hat der Weltverband entschieden, dass die Technik auch im kommenden Jahr bei der Fußball-Weltmeisterschaft eingesetzt werden soll. Den Test beim Confed Cup hat das System laut Jérôme Valcke von der FIFA bestanden. GoalControl wird von einer Firma aus Würselen bei Aachen entwickelt und hatte sich vor dem Confed Cup gegen drei andere Systeme durchgesetzt. Bei der WM im nächsten Jahr wird nun erstmals eine Torlinien-Technik bei einer WM-Endrunde ihren Einsatz finden.
Damit sollen strittige Szenen entschärft werden, den Spielern und auch Schiedsrichtern Sicherheit vermittelt werden. GoalControl kann so zuverlässig Auskunft darüber geben, ob ein Ball im Tor war oder nicht.
Schiedsrichter sind auch zufrieden
Auch die Schiedsrichter vom Confed Cup waren mit der Technik zufrieden. Laut Howard Webb brauche man keine andere Lösung suchen. GoalControl sei ein voller Erfolg gewesen. Für die Schiedsrichter sei es arbeitserleichternd und absolut zuverlässig.
Beim Confed Cup gab es zwar keine strittigen Szenen, die das System ernsthaft erforderlich gemacht hätten, aber es gibt Sicherheit und gerade dies zählt für die Schiedsrichter. Dennoch bleibt die Entscheidung „Tor oder kein Tor“ am Ende Sache der Unparteiischen. In die Technik allerdings hätten diese – laut Worten von Webb – vollstes Vertrauen.