Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko rückt näher, und damit beginnt auch das große Rätselraten um den finalen DFB-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Während Stammkräfte wie Joshua Kimmich, Florian Wirtz, Jamal Musiala oder Kai Havertz gesetzt scheinen, gibt es im erweiterten Kreis einige Spieler, die mit überzeugenden Leistungen auf sich aufmerksam machen und durchaus mit einem Ticket für Nordamerika rechnen dürfen. Wir werfen einen Blick auf die spannendsten Überraschungskandidaten.
Ein heißer Name ist Maximilian Beier von Borussia Dortmund. Der 22-jährige Angreifer hat sich nach seinem Wechsel aus Hoffenheim in der Bundesliga etabliert und überzeugt durch Tempo, Abschlussstärke und taktische Flexibilität. Sollte Nagelsmann auf einen weiteren beweglichen Stürmer setzen wollen, könnte Beier zur ernsthaften Option werden – zumal Niclas Füllkrug zuletzt mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte.
Auch im defensiven Mittelfeld bahnt sich ein Konkurrenzkampf an. Aleksandar Pavlovi? vom FC Bayern München hat seine Vielseitigkeit unter Beweis gestellt und gilt als ballsicherer Stratege mit großem Spielverständnis. Nach überstandenen Verletzungspausen will der junge Münchner endgültig den Sprung in die A-Nationalmannschaft schaffen. Ähnliches gilt für Angelo Stiller vom VfB Stuttgart, der mit seiner Übersicht und Passqualität nach Leistung schreit.
In der Abwehr könnte ein Name für Aufsehen sorgen: Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt. Der Linksverteidiger hat sich in kürzester Zeit zu einem der spannendsten deutschen Talente auf dieser Position entwickelt und bietet eine echte Alternative zum etablierten David Raum. Seine Schnelligkeit und Offensivpräsenz passen ideal zu Nagelsmanns Spielidee.
Auch Tom Bischof, der im Sommer von Hoffenheim zum FC Bayern gewechselt ist, gilt als Kandidat für eine Überraschungsnominierung. Der Mittelfeldspieler überzeugt durch seine Reife und Technik und könnte als flexible Option im zentralen Mittelfeld eine Rolle spielen. Ähnlich verhält es sich mit Karim Adeyemi, der nach Phasen der Inkonstanz zuletzt wieder formstark auftrat und mit seinem Tempo auf den Außenbahnen ein wertvolles Ass im Ärmel sein könnte.
Im Tor scheint die Hierarchie mit Marc-André ter Stegen, Oliver Baumann und Alexander Nübel zwar weitgehend geklärt, doch ein Name wie Noah Atubolu vom SC Freiburg sollte nicht aus