Najnovije SP 2026 vijesti – SAD, Kanada i Meksiko

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06.05.2026 11:30 Stadioni & Lokacije

Es gibt Stadien, in denen Fußballgeschichte geschrieben wird – und es gibt das Aztekenstadion. Im kommenden Jahr wird die ehrwürdige Arena in Mexiko-Stadt zum dritten Mal Schauplatz eines WM-Eröffnungsspiels sein und damit einen Rekord aufstellen, den so schnell kein anderer Austragungsort einstellen dürfte. Mexiko, das gemeinsam mit den USA und Kanada die Weltmeisterschaft 2026 ausrichtet, schreibt damit ein neues Kapitel in einer ohnehin außergewöhnlichen Stadiongeschichte.

Bereits 1970 und 1986 war das Aztekenstadion Bühne einer Weltmeisterschaft – und beide Turniere zählen bis heute zu den legendärsten der Fußballhistorie. 1970 kürte sich Brasilien mit Pelé, Jairzinho und Carlos Alberto im Finale gegen Italien (4:1) zum Weltmeister und prägte den Begriff vom „schönen Spiel“ wie kaum ein Team zuvor. Sechzehn Jahre später folgte das wohl mythenumwobenste Turnier überhaupt: Diego Maradona führte Argentinien fast im Alleingang zum Titel und schrieb mit der „Hand Gottes“ und dem „Jahrhunderttor“ gegen England zwei Szenen, die bis heute jeder Fußballfan kennt. Auch das Finale 1986 zwischen Argentinien und Deutschland (3:2) fand im Aztekenstadion statt.

Erbaut wurde die Arena nach Plänen der Architekten Pedro Ramírez Vázquez und Rafael Mijares und 1966 eröffnet. Mit ursprünglich über 100.000 Plätzen zählte sie lange zu den größten Stadien der Welt. Nach mehreren Modernisierungen fasst sie heute rund 87.000 Zuschauer. Ihre Lage in 2.240 Metern Höhe macht sie zudem zu einer besonderen Herausforderung für Spieler aus tieferen Regionen – ein Faktor, der schon manchen WM-Auftritt mitgeprägt hat.

Für die WM 2026 wird das Stadion erneut umfassend modernisiert. Geplant sind unter anderem neue VIP-Bereiche, verbesserte Infrastruktur und ein optimiertes Beleuchtungssystem, um den FIFA-Anforderungen gerecht zu werden. Den Rasen, die Tribünen und die markante geschwungene Dachkonstruktion soll all das jedoch nicht grundlegend verändern – das Aztekenstadion soll seinen Charakter bewahren. Mexikanische Verantwortliche betonen immer wieder, dass es nicht nur um Sport gehe: Das „Estadio Azteca“ sei ein nationales Symbol, ein Stück Identität.

Sportlich steht Mexiko vor einer besonderen Aufgabe. Als Gastgeber wird das Team von Trainer Javier Aguirre, der bereits zum dritten Mal die Nationalmannschaft betreut, im Eröffnungsspiel vor heimischem Publikum aufl

aufen und unter dem Jubel von über 87.000 Fans Geschichte schreiben. Ein Sieg im Eröffnungsspiel wäre nicht nur sportlich wichtig, sondern würde die gesamte Begeisterung eines Landes entfachen, das sich als stolzer Gastgeber präsentieren möchte.

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