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ワールドカップの歴史
Trainerfrage bei Englands Nationalmannschaft wird zur Farce
27.10.2016 18:20
2016-10-27 18:20:00
代表チーム
Die englische Nationalmannschaft kommt einfach nicht zur Ruhe und stolpert von einer sportlichen in die nächste menschliche Krise. Während es zuletzt sportlich zumindest in der WM-Qualifikation wieder gut läuft, macht das
Mutterland des Fußballs
sich neben dem Platz
zum Gespött der Fußballwelt
. Der Grund dafür hat einen Namen: Sam Allardyce.
Der ständige Wunsch nach einem einheimischen Trainer
Der erst im Juli 2016 nach dem Rücktritt von Roy Hodgson als Nationaltrainer zu dessen Nachfolger bestellte Sam Allardyce griff völlig ins Fettnäpfchen. Als Investoren aus Asien getarnten Journalisten in England erklärte er freimütig, wie man Transferregeln des englischen Verbands umgehen könne und beschimpfte auch noch seinen Vorgänger. Logisch, dass die FA, der englische Fußballverband nach Bekanntwerden dieses Skandals
Sam Allardyce sofort den Stuhl vor die Tür setzte.
Immer wieder scheint den Engländern bei der Auswahl der entsprechenden verantwortlichen Nationaltrainern entweder das Glück nicht hold zu sein oder
die Gilde der Trainer mit englischer Nationalität gibt einfach nicht mehr Qualität her
. Gerade die Boulevardpresse ruft schließlich immer wieder danach, dass ein englischer Nationaltrainer auch dieser Nationalität sein müsse.
Bis auf zwei Ausnahmen war das auch stets der Fall. Der
Schwede
Sven-Göran Eriksson hielt sich immerhin 5 Jahre bis zur WM 2006 in Deutschland. Der
Italiener
Fabio Capello war zwar ebenfalls 5 Jahre im Amt, aber holte ebenso wenig einen Titel wie alle seine Vorgänger und Nachfolger seit Sir Alf Ramsey 1966 Weltmeister im eigenen Land wurde.
England in der Qualifikation stets mit guten Erfolgen
Doch auch die Liste der Engländer, die in den letzten Jahren in diesem Amt tätig waren, ist teils mit peinlichen Misserfolgen bei großen Turnieren wie einer WM oder EM verbunden, wie ein kurzer Blick darauf zeigt:
Kevin Keegan
Glenn Hoddle
Steve McClaren
Stuart Pearce (interim)
Roy Hodgson
Sam Allardyce
Gareth Southgate (interim)
Dabei läuft es sportlich zuletzt immer besser. Zwar scheiterte man bei der letzten EM in höchst peinlichem Maße im Achtelfinale an Island. Diese hatten zuvor aber schon Teams wie die Niederlande und die Türkei bezwungen, waren also gar nicht so ein Fußballzwerg wie vermeintlich wahrgenommen.
Und auf dem Platz
wächst eine Generation nach, die mit modernem, international geprägten Fußball groß geworden
ist. Nicht mehr viel zu sehen von englischem Kraftfußball. Und die Qualifikation zur WM 2018 in Russland hatte ja auch gut begonnen.
Sam Allardyce war mit einem 1:0-Auswärtssieg in der Slowakei in die Spiele in der
Qualifikationsgruppe F
für die WM 2018 in Russland gestartet. Dann musste Sam Allardyce wegen seines gleich mehrfachen Fauxpas den Hut nehmen. Gareth Southgate übernahm als
Interimstrainer
, der immerhin erst noch ein 2:0 auf Malta erreichte, ehe man in Slowenien nur noch ein 0:0 erreichte. Somit ist man nach drei Auswärtsspielen Tabellenführer der Gruppe F auf dem Weg nach Russland und noch ohne Gegentor. Viel mehr kann man eigentlich nicht verlangen.
Und doch bleibt bei Englands Nationalmannschaft stets die Frage:
Was wäre erst möglich
, wenn sich der Verband mal für einen gescheiten Nationaltrainer entscheiden würde, der sein Team nach vorne in die Weltspitze zu coachen vermag?
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