WM 2018 - Schlagwort Torlinientechnologie

WM 2018 Schlagwort Torlinientechnologie

Confed Cup 2013 offizieller Lieferant der Torlinientechnik. Dies gb die Fifa am gestrigen Mittwoch bekannt. Damit konnte sich die Firma, die erst Anfang März als vierter Bewerber zugelassen wurde, gegen 3 direkte Konkurrenten durchsetzen. Sofern die Technik die Anforderungen der Fifa erfüllen kann ist das System auch bei der WM 2014 in Brasilien vorgesehen. "Nachdem alle vier Anbieter die strengen technischen Auflagen des FIFA-Qualitätsprogramms erfüllt hatten, gaben letztlich vor allem die spezifischen Vorgaben für die beiden Turniere in Brasilien den Ausschlag, insbesondere die Fähigkeit des Unternehmens, sich den lokalen Gegebenheiten anzupassen, und die Kompatibilität jedes GLT-Systems mit dem FIFA-Spielbetrieb".

Das System der Firma Goal Control wird mit 14 Hochgeschwindigkeitskameras betrieben, mit deren Hilfe die Position des Balles in drei Dimensionen erfasst wird. Wenn der Ball die Torlinie überquert hat, bekommt der Schiedsrichter ein akustisches Signal auf die bereitgestellte Empfängeruhr. Dadurch sollen Fehlentscheidungen nahezu ausgeschlossen werden.

Torlinentechnologie bei der WM 2014 machen.

Zur Positionserfassung des Balles im Stadion werden 14 Kameras eingesetzt, welche mit einer Genauigkeit von 5mm die Position des Balles bestimmen. Sobald der Ball die Torlinie überquert bekommen die Schiedsrichter in nichtmal einer Sekunde einen Vibrationsalarm und eine optische Anzeige auf ihrer Uhr. Die Hawk-Eye-Technologie, welche vom einzigen britischen Bewerber entwickelt wurde, arbeitet ebenfalls mit Kameras. GoalRef und die Cairos AG hingegen mit der Magnet-Feld-Technologie.

Die technische Hilfe soll zum ersten Mal beim Confederations-Cup im Juni diesen Jahres eingesetzt werden. Die Entscheidung darüber welcher der vier Kandidaten das Rennen macht wird im April getroffen.

 

Confederations-Cup (15.-30.Juni 2013) in Brasilien erstmals unter Live-Bedingungen testen. Bei der WM sollen dann  alle Stadien mit dieser Technik ausgestattet werden.

DFL und UEFA setzen derweil noch nicht auf die Technik. Michel Platini hat die Einführung aus Kostengründen ausgeschlossen und setzt weiterhin auf Torrichter. Die DFL hat die Einführung für die kommende Saison ausgeschlossen.