Das anstehende WM-Turnier im kommenden Jahr in 2014 könnte für das Team um Coach Jogi Löw zu einer äußerst komplizierten Mission werden. Neben den hohen Temperaturen, den Reisestrapazen sowie dem guten Fußball, den auch die anderen Teams bieten können kommen auch die Proteste im lateinamerikanischen Land dazu. Joachim Löw weilt derzeit in Brasilien und gewinnt beim Confed Cup erste Eindrücke von den dortigen Umständen. Diese seien für den deutschen Trainer wahnsinnig wichtig und Brasilien wird so zu einem schwierigen Unterfangen für das DFB-Team.
Die Vorfreude allerdings ist nach wie vor da – sie sei sogar noch größer geworden, so der Deutsche. Eine Hochsicherheits-WM befürchtet Löw nicht. Er gehe davon aus, dass die WM zu einem „Spektakel an Freude und Begeisterung“ werde. Die WM selbst allerdings sieht er als schwierig an. Das belastende Klima und die Flugzeiten für das deutsche Team sieht er vor allem kritisch.
Anstrengende Wochen also für Lahm, Schweinsteiger und Co. In den letzten zehn Jahren dürfte die DFB-Elf keinen so großen Strapazen ausgesetzt gewesen sein.
Brasilien als Siegesgarant
Brasilien stellt für Joachim Löw das Zünglein an der Waage dar. Der Gastgeber zähle demnach zu den Top-Favoriten auf den Titel, das Team verfüge über eine einmalige Energie. Ein Ausnahmespieler: Neymar. Der Youngstar konnte beim Confed Cup bislang mehr als überzeugen, spielte sich in die Herzen seiner Landsleute.
Ob und inwieweit Brasilien im WM-Jahr 2014 überhaupt eine Titelchance hat und diese Nutzen kann wird sich zeigen. Spätestens Mitte Juli des nächsten Jahres lässt sich dann sagen, wer Weltmeister wird.