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Löst Deutschland das WM-Ticket vorzeitig?
29.08.2017 14:00
2017-08-29 14:00:00
WC Qualification
Die deutsche Nationalmannschaft kann in den kommenden zwei Spielen einen großen Schritt in Richtung Qualifikation zur WM 2018 in Russland machen. Am Freitag trifft die Mannschaft auf Tschechien, am Montag geht es gegen Norwegen. Der Kader setzt sich zusammen aus Spielern, die beim Gewinn des Confed Cups vor einigen Wochen überzeugen konnten und aus etablierten Kräften, die während des Confed Cups geschont wurden. Im Tor sind Bernd Leno, Marc-Andre ter Stegen und Kevin Trapp mit von der Partie - Manuel Neuer absolvierte am vergangenen Wochenende sein erstes Spiel nach längerer Verletzungspause und ist demnach noch nicht im Kader der Nationalelf vertreten. Wer nun das Tor gegen Tschechien und Norwegen hüten wird, kann sich vielleicht schon gute Aussichten auf den zweiten Platz hinter Neuer bei der WM im kommenden Jahr machen.
In der Abwehr sind mit Hummels, Kimmich und Süle drei Spieler von Bayern München dabei und außerdem der Gladbacher Ginter, der Kölner Hector, Henrichs von Leverkusen und Rüdiger von Chelsea.
Im Mittelfeld und in der Offensiv-Abteilung sind etablierte Kräfte wie Kroos (Real Madrid), Khedira (Juventus Turin), Özil (Arsenal), Müller (Bayern) und Gomez (Wolfsburg) wieder dabei. Serge Gnabry von Hoffenheim zählt weder zu den etablierten Kräften noch zu den Confed Cup-Siegern. Er hat es als einziger der U 21 Europameister in den Kader für die Qualifikationsspiele geschafft. Außerdem dabei: Rudy (Bayern), Goretzka (Schalke), Brandt (Leverkusen), Stindl (Gladbach), Werner (Leipzig), Can (Liverpool), Draxler (Paris) und Younes (Amsterdam).
Nicht dabei ist Benedikt Höwedes, bei dem die Zeichen auch bei seinem Heimatclub Schalke auf Abschied stehen. Ob es der Weltmeister noch einmal in den Kader der Nationalmannschaft schaffen wird, bleibt abzuwarten. Auch Mustafi (Arsenal) fehlt in den kommenden Spielen ebenso wie die verletzten Reus, Schürrle und Weigl von Borussia Dortmund. Deren Teamkollege Götze fehlt wie auch Gündogan von Manchester City noch Spielpraxis.
Deutschland hat in den bisherigen
sechs Qualifikationsspielen
sechs Mal gewonnen und führt die Tabelle souverän vor Nordirland an. Gewinnt die Mannschaft von Jogi Löw auch die kommenden zwei Spiele, dann hat sie 24 Punkte bei noch zwei ausstehenden Spielen. Gewinnt der derzeitige Tabellenzweite Nordirland beide Spiele (gegen San Marino und gegen Tschechien), dann muss Deutschland sich noch ein wenig gedulden; lassen die Nordiren Punkte liegen, dann wäre Deutschland sicher für die
WM 2018
in Russland qualifiziert.
Vor allem Tschechien dürfte bei diesen Rechenspielen eine entscheidende Rolle spielen. Sowohl Deutschland als auch Nordirland spielen gegen den derzeit Drittplatzierten der Qualifikationsgruppe C. Will die Mannschaft noch eine Chance auf die Teilnahme an den Play Offs zur WM-Qualifikation haben, dann wird sie gegen Deutschland punkten und den direkten Widersacher Norwegen gewinnen müssen.
Am Freitag spielt Deutschland ab 20.45 Uhr in Prag, das Spiel gegen Norwegen wird am Montag um 20.45 Uhr in Stuttgart ausgetragen.
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